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Wasser und Armut

Drei Jungen in der Einkaufsstraße
Junge 1: Wir finden einfach keine richtige Kleidung für unseren Abschluss.

Junge 2: Schau mal da.
Junge 3: Das sieht gut aus.
Junge 1: Guck mal der Hut.
Junge 2: Ja, sieht gut aus.
Junge 1: Was kostet der? Ach, 200 Euro, das geht ja.
Junge 3: Ich nehme dieses Jackett.
Die drei bezahlen und geben reichlich Trinkgeld.
Draußen werden sie von einem anderen Jungen angerempelt, der einen Sack voll Wasserflaschen geklaut hat. Die Flaschen rollen über die Straße.
Junge 1: Was willst du denn mit dem ganzen Wasser?
Armer Junge: Meine Mutter ist krank.
Junge 2: Aber dann muss man doch nicht klauen.
Armer Junge: Wir haben kein Geld für sauberes Wasser und ein richtiges Haus haben wir auch nicht.
Junge 3: Willst du vielleicht mal eine Nacht bei uns bleiben?
Armer Junge: Na, gerne.
Sie kaufen dem Jungen auch neue Klamotten. Der erste Junge gibt ihm seinen neuen Hut.
Junge 2 zum dritten Jungen: Aber meinst du, dass dein Papa das erlaubt, wenn er bei euch übernachtet.
Junge 3: Ich kann ja mal anrufen.
Er wählt: Hallo Papa, … uns ist was passiert … wir haben jemanden auf der Straße getroffen … wir wollten fragen, ob er bei uns übernachten kann … ach komm, ist doch nur eine Nacht … ja …. Danke … ach so, du bist wieder unterwegs … du wirst ihn sicher mal kennenlernen … gut … tschüss.
(Klasse 6 der Carl-Humann-GS)

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